5 Tipps, mit denen Sie Ihr Google Ranking verbessern.

Erfahren Sie in diesem Beitrag, wie Sie mit 5 einfachen Tipps das Google-Ranking Ihrer Webseite verbessern können.

Es ist doch so: Egal, ob Sie Zahnarzt in Hamburg, Anwalt in Frankfurt oder Orthopäde in München sind; wenn potenzielle Patienten oder Mandanten nicht wissen, dass es Sie gibt, bleibt Ihr Wartezimmer leer. Tatenlos müssen Sie dabei zuschauen, wie neue Kollegen Ihre Bekanntheit im Handumdrehen steigern und Ihnen den Rang ablaufen. Spätestens in diesem Moment überlegen die meisten Unternehmer, wie sie neue Kunden und Patienten gewinnen können. Dann werden Flyer gedruckt, Zeitungsanzeigen geschaltet und Visitenkarten verteilt. Dabei gibt es einen deutlich einfacheren und nachhaltigeren Weg, um seine Bekanntheit lokal oder deutschlandweit zu steigern und zu festigen. Den ersten Schritt sind viele von Ihnen sogar schon gegangen. Es gibt eine mehr oder weniger neue Webseite. Dass diese Webseite viel mehr leisten kann, als nur darüber zu informieren, wo genau Ihre Räume zu finden sind und wann sie geöffnet haben, wissen viele gar nicht. Das Zauberwort heißt Suchmaschinenoptimierung. Ich zeige Ihnen meine besten SEO-Tipps, um bei Google aufzusteigen.

1.     Liefern Sie Ihren Besuchern regelmäßig neue Inhalte.

Das A und O für eine gute Suchmaschinenoptimierung sind die Inhalte. Diese sind aus zwei Gründen gut für Sie bei der Suchmaschinenoptimierung. Zum einen bietet jeder neue Inhalt eben auch die Möglichkeit, sich mit diesem überhaupt bei Google zu platzieren, zum anderen zeigt es Ihren Besuchern aber auch, dass Sie sich kontinuierlich mit einem Thema beschäftigen. Das verhilft Ihnen zu einem Expertenstatus. Der Expertenstatus nützt Ihnen bei dem Ranking in Ihrer Lieblingssuchmaschine. Google möchte natürlich nur solche Inhalte auf User-Anfragen ausspielen, die wirklich relevant sind. Deshalb haben es neue Seiten häufig schwerer, überhaupt ein Ranking zu erzielen. Erst wenn die Suchmaschine merkt, dass es sich bei Ihren Inhalten nicht nur um eine Eintagsfliege handelt, steigt auch Ihr Ranking. Der Expertenstatus bringt Ihnen aber auch noch was anderes. Gerade als Coach oder Berater oder auch als Friseur oder bei einem KFZ-Betrieb stellt sich natürlich immer die Frage, welcher Preis für eine Leistung verlangt werden kann. Wenn Sie als Experte wahrgenommen werden, die Kunden also zu Ihnen kommen, weil sie Sie für den besten Anbieter halten, können Sie realistische und auch angemessene Preise für Ihre Leistung verlangen.

2.     Platzieren Sie Keywords richtig.

Keywords spielen natürlich eine große Rolle bei der Suchmaschinenoptimierung. Sie sind als Begriff eng mit dem Versuch, gut zu ranken verknüpft. Allerdings wird der Begriff inzwischen auch inflationär gebraucht. Keiner weiß so richtig, was damit gemeint ist, wie man auf die richtigen Keywords kommt und wie man diese auch noch sinnvoll auf seiner Seite platziert. Außerdem gibt es unterschiedliche Formen von Keywords. Es gibt welche, die im Zusammenhang mit einer Stadt oder einem Ort genutzt werden. Es gibt Keywords, die aus einem oder zwei Wörtern bestehen und es gibt welche, die ganze Sätze lang sind. Man spricht in diesem Zusammenhang auch mit Shorttail-Keywords oder Longtail-Keywords. Noch vor wenigen Jahren reichte es völlig aus, wenn man ein Shorttail-Keyword gewählt hat und bei einer lokalen Optimierung noch den jeweiligen Ort oder die nächste Großstadt dazu geschrieben hat. Das funktioniert heute kaum noch. Diese Keywords sind schlicht schon seit Jahren durch ein und denselben Anbieter besetzt. Das macht aber auch nichts. Wenn ein Nutzer etwa nach dem Keyword „Anwalt Frankfurt“ sucht, dann wird ihm eine lange Reihe an Anwälten in Frankfurt angezeigt, und viele der oberen Platzierungen kommen über andere Dienste. Ob der Anwalt zu diesem Mandanten am Ende (fachlich) passt oder nicht, können Sie aufgrund dieses Keywords überhaupt nicht bestimmen. Wenn Sie nun aber Fachanwalt für Onlinerecht sind, und Ihren Blogartikel auf das Longtail-Keyword “Änderung Datenschutzverordnung Mai 2018” optimieren, dann wissen Sie ziemlich sicher, zu Ihnen finden nur solche Besucher, die sich auch für Ihr Thema interessieren. Das Gleiche gilt, wenn Sie beispielsweise Naturhaarfriseur sind. Natürlich sind Sie immer noch Friseur, aber Sie ziehen natürlich eine andere Kundengruppe an. Optimieren Sie jetzt beispielsweise einen Artikel auf das Thema “trockene Kopfhaut, was tun?” können Sie in diesem Artikel aufzeigen, wie sich die Verwendung von natürlichen Haarprodukten positiv auf die Kopfhaut auswirkt und so hilft, trockene Kopfhaut zu vermeiden. Viele derjenigen, die auf diesen Blogartikel stoßen werden, wussten gar nicht, dass es daran liegen könnte, dass sie die falschen Produkte verwenden. Sie lösen einen Aha-Effekt aus und begeistern so vielleicht neue Kunden so sehr, dass diese einen Termin bei Ihnen buchen.

Wohin mit den Keywords?

Wenn Sie passende Themen gefunden haben, stellt sich natürlich immer die Frage, wie sollen die Keywords oder die Suchphrasen in einen Artikel integriert werden. Vermeiden Sie hier den größten Fehler und verwenden Sie die Wörter nicht zu häufig. Natürlich müssen sowohl der Besucher als auch die Suchmaschine wissen, worum es bei Ihnen geht. Es bringt Ihnen aber gar nichts, wenn Sie die Fragen (das Keyword) einfach häufig genug erwähnen. An dieser Stelle stimme ich denjenigen zu, die sagen, dass man nicht für die Suchmaschine schreiben soll, sondern für den Besucher schreiben muss. Wenn Sie also einen Text verfassen, in dem Sie nicht von einem Thema zum nächsten schweifen, sondern bei Ihrem Kern bleiben, werden Sie die Keywords ganz automatisch verwenden.

Außerdem sollten Sie Folgendes beachten:

  • Die URL sollte das Keyword in jedem Fall enthalten. Zeitgleich sollten Sie aber nicht ganze Suchphrasen als URL nutzen. Füllwörter werden in der Regel automatisch aus der URL entfernt, zu lange URLs sollten dennoch vermieden werden. Besser ist es, wenn Sie sich auf das Kernkeyword konzentrieren. Meine URL zu diesem Artikel lautet etwa: “Google Ranking verbessern”, obwohl der Titel meines Textes anders lautet.
  • Nutzen Sie das Keyword oder die Suchphrase in jedem Fall in der ersten Überschrift. Die sollte als H1-Überschrift definiert sein. Auch im ersten Absatz sollten Sie das Keyword oder die Suchphrase verwenden. Vermeiden Sie jedoch, das Keyword dann in jeder Überschrift zu nutzen. Besser ist es, wenn Sie Überschriften wählen, die zum Lesen einladen und neugierig machen.
  • Sie können das Keyboard auch im Dateinamen eines Bildes sowie als Alt-Attribut unterbringen.
  • Ihre Texte sollten außerdem mindestens 300 Wörter lang sein. In der Regel werden kürzere Texte einfach nicht als relevant eingestuft. Früher sagte man, dass ein Text etwa 1000 Wörter haben sollte, um gut zu ranken. Im Moment stelle ich fest, dass lange Blogartikel mit so um die 3000 Wörter hervorragend ranken. Natürlich muss es das Thema einfach auch hergeben. Solche langen Texte sollten in jedem Fall immer gut gegliedert werden und eine Navigation sollte dem Nutzer angeboten werden.
  • Verwenden Sie außerdem Aufzählungen und Nummerierungen. Das hilft sowohl Ihrem Leser als auch dem Ranking Ihrer Webseite.

3.     Optimieren Sie Bilder.

Die Bilder Ihre Webseite bieten ungeahnte Möglichkeiten zur Suchmaschinenoptimierung. Da sich viele mit diesem Thema überhaupt nicht befassen, haben Sie die große Chance, Ihr Ranking dadurch zu verbessern.

  • Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihre Bilder mit alt-Attributen zu versehen. Bringen Sie hier in jedem Fall das Kernkeyword unter.
  • Benennen Sie Ihre Bilddateien vor dem Upload in Ihre Mediathek um. Auch hier sollte das Keyword, auf das Sie optimieren, verwendet werden.
  • Komprimieren Sie die Bilder, bevor Sie sie in Ihre Mediathek laden.

4.     Verbessern Sie die Ladezeiten Ihrer Seite.

Im Januar 2018 hat Google selbst angekündigt, dass die Ladezeiten der mobilen Ansicht Ihrer Webseite zu einem wichtigen Rankingfaktor werden. Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie in meinem Artikel zum Google-Speed-Update. An dieser Stelle möchte ich Sie einfach nur dazu auffordern, die Ladezeiten jetzt einmal kurz zu testen. Je nachdem, welches CMS Sie verwenden, haben Sie danach die Möglichkeit geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um die Ladezeiten deutlich zu steigern.

5.     Definieren Sie die Metadaten.

Auch die Metadaten spielen für die Suchmaschinenoptimierung eine wichtige Rolle. Im Meta-Titel sollte in jedem Fall das Hauptkeyword untergebracht werden. In der Meta-Beschreibung sollte der Nutzer jedoch angesprochen werden. Formulieren Sie diese so, dass der Suchende darauf klickt. Das Keyboard muss hier nicht unmittelbar erwähnt werden. Meiner Erfahrung nach spielt die Meta-Description eine untergeordnete Rolle bei der Suchmaschinenoptimierung. Jedoch ist sie ausschlaggebend dafür, wie häufig Ihre Links geklickt werden. Denn obwohl eine Seite auf den ersten drei Plätzen platziert sein kann, kommt es vor, dass die Klickzahlen dennoch nicht höher werden. Das liegt häufig an einer falschen oder fehlerhaften Beschreibung in der Description.

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