Facebook-Messenger-Marketing verändert die Marketing-Welt

Vergessen Sie Newsletter-Marketing, hören Sie auf, sinnlose Bildchen auf Facebook zu posten. Messenger-Marketing revolutioniert nicht erst seit heute Ihr Marketing. Warum? Das verraten wir Ihnen hier!

Gerade heute Morgen (Januar 2018) kam von Facebook die Ankündigung, dass der Newsfeed geändert würde. Ich selbst hörte es auf dem Weg zur Arbeit im Radio. Mich überrascht diese Ankündigung nicht, schon seit geraumer Zeit rate ich Kunden davon ab, sehr viel Geld (oder Zeit) auf Facebook zu investieren. Facebook hatte sich schon 2017 nur dann gelohnt, wenn man ausreichend geschulte Mitarbeiter hatte oder über ein großes Marketingbudget verfügte. Einfach hier und dort ein Bildchen zu posten, reicht einfach nicht mehr aus. Mit Reichweite belohnt wurde nur noch derjenige, der auf Facebook live Videos setzte oder seine Besucher erfolgreich dazu animieren konnte zu interagieren. Alle anderen beschwerten sich in diversen Foren laufend darüber, dass die Reichweite eingebrochen sei. Auch wir haben eine Facebook-Fanpage, bespielen diese aber kaum. Denn mir war schon Mitte 2017 klar, dass Facebook-Messenger-Marketing die Lösung vieler Marketing-Probleme gerade für KMUs ist.

 

Die Zukunft des Messenger-Marketings

Um zu verstehen, welche Möglichkeiten Facebook-Messenger-Marketing (und in ein paar Monaten auch das WhatsApp-Marketing) bringt, werfen wir einen Blick über Deutschlands Grenzen hinaus. Wir schauen nach China. Ich selbst war 2017 und auch schon 2016 mehrfach beruflich in China. Ohne Frage – die Reise dahin war beim ersten Mal etwas beängstigend. Es gibt ganz klare Vorgaben und man könnte es schon fast Vorschriften nennen, wie man sich in der Gesellschaft von Chinesen benimmt. Ausgestattet mit ganz viel Wissen rund um die Kultur, stieg ich also in das Flugzeug. Die größte Überraschung, die ich dort erlebte, war aber nicht etwa die Leidenschaft für Karaoke-Bars in China. Es ist die Art des Handelns dort. Schaut man sich auf unseren Wochenmärkten um, sieht man viele kleine Stände, wo kleine Geldbeträge gegen frische Ware getauscht werden. In China sieht man hingegen fast kein Bargeld mehr auf Wochenmärkten. Die Bezahlung funktioniert dort heute schon über einen Messenger. WeChat ist in China somit mehr als ein einfacher Messenger. Man kann damit vor Ort bezahlen, Tickets buchen und seinen Wocheneinkauf bestellen. Beim Kaffeetrinken kann man ihn Aktien auslesen lassen oder mit dem Support eines Unternehmens chatten.

Deutschland und Europa stehen noch an den Anfängen des Messenger-Marketings

Messenger sind auch in Deutschland und Europa inzwischen nicht mehr aus der weg zu denken. Sie werden sogar häufiger verwendet als soziale Netzwerke. Entsprechend wird es nicht nur zukünftig – dank der Ankündigung von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg – schwierig werden, potentielle Kunden über Facebook zu erreichen. Fakt ist die Reichweite von Postings sinkt weiter und ließ bereits 2017 zu wünschen übrig. Doch gab es bis Anfang 2017 keine echte Alternative dazu. Das hat sich inzwischen grundlegend geändert, das hat Facebook natürlich auch erkannt. Der hauseigene Messenger von Facebook wurde bereits mehrfach in seiner Funktionalität erweitert. Die neueste Erweiterung ist die Möglichkeit, einen Messenger-Bot für die Kundenkommunikation einzusetzen.

 

Messenger als Ersatz für eigene Apps

Noch vor wenigen Jahren haben Großunternehmen auf den Einsatz eigener Apps gesetzt. Die Entwicklungs- und Wartungskosten waren hoch, die Werbemöglichkeiten versprachen jedoch, dass sich der Einsatz lohnen würde. Kleine Unternehmen oder auch Einzelunternehmer können sich die Entwicklung eigener Apps allerdings nicht leisten. Gerade für diese Unternehmen sind Messenger-Bots die perfekte Alternative. Denn sie ersetzen eine App.

 

Chat-Bots sind effektiv, wenn die Aufgabe klar ist

Wir stehen 2018 noch an den Anfängen der Möglichkeiten. Wie man gut am Beispiel von China erkennen kann, ist das Potential groß und in fünf Jahren wird der Chat-Bot einige Marketingmaßnahmen übernommen haben. Die meisten Chat-Bots, die heute eingesetzt werden, reagieren auf bestimmte Wörter. Es sind Dialog-Bäume im Hintergrund hinterlegt. Der Kunde wird also eher durch vorgefertigte Dialoge geführt. Der Chat-Bot wird sich, davon bin ich überzeugt, entwickeln. Google arbeitet heute etwa schon mit künstlicher Intelligenz innerhalb seines Algorithmus. Der Chat-Bot wird sicherlich in naher Zukunft ebenfalls mit künstlicher Intelligenz ausgestattet sein und so auch eine echte Interaktion ermöglichen. Bedenkt man, dass etwa 95% der Menschen ihr Smartphone immer bei sich tragen, kommen Botschaften direkt an. Das Smartphone bindet heute schon unsere gesamte Aufmerksamkeit. Mithilfe des Chat-Bots können Sie sich als Unternehmer diese Aufmerksamkeit verdienen.

 

Die Einsatzmöglichkeiten des Chat-Bots

Mithilfe des Chat-Bots können Sie auf aktuelle Aktionen hinweisen, Umfragen bei Ihrer Zielgruppe starten und auch neue Mitarbeiter gewinnen. Echter Telefon-Support stirbt so langsam aus und wird durch einen Chat-Support ersetzt. Ein Chat-Bot kann hier die erste Anlaufstelle sein und die Anfragen zu den richtigen Mitarbeitern weiterleiten. Auch Bestellsysteme sind denkbar. Potenzielle Kunden müssten gar nicht an die Nutzung einer weiteren App gewöhnt werden, der Bestellprozess könnte einfach und direkt über den Facebook-Messenger erledigt werden.

Sie planen eine Veranstaltung? Wollen Neuigkeiten in die Welt tragen? Der Chat-Bot ermöglicht eine Segmentierung potenzieller Kunden. So bekommt jeder nur die Information, die er haben möchte. Interessante Informationen werden nicht als Werbung wahrgenommen, sodass die Interaktionsrate steigt.

Unsere Kommunikation hat sich nunmal verlagert. Das muss einem nicht gefallen, wer seine Kunden aber auch 2019 noch erreichen will, sollte sich die neuen Möglichkeiten zumindest einmal ansehen.

 

 

(c) Fotokredits: Julia Tim/ www.shutterstock.com

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