Backlinks aufbauen – gut fürs SEO

Was sind Backlinks und wie kann man sie aufbauen? Dieser Frage stellen wir uns in diesem Beitrag. Außerdem geben wir Ihnen konkrete Ratschläge, wie Sie zukünftig dafür sorgen können nützliche Backlinks zu erhalten. Denn Backlinks sind als Rankingfaktor bei SEO nicht tot. Auch wenn Google, dank der Updates in den letzten Jahren, dafür gesorgt hat, dass es nicht nur darauf ankommt, um gut zu ranken.

Wenn Sie wissen wollen, was SEO oder Suchmaschinenoptimierung ist, welche Rankingfaktoren es außerdem gibt, finden Sie die Antworten in meinem Artikel “Was ist das eigentlich, diese Suchmaschinenoptimierung?”

Was sind eigentlich Backlinks?

Backlinks gehören definitiv zu den Urgesteinen des PageRanks, also dem Algorithmus, der dafür sorgt, dass eben bestimmte Seiten aufgezeigt werden oder auch nicht. Genauso alt ist übrigens auch die Diskussion über Sinn und Unsinn von Backlinks.

Zum Verständnis: Backlinks sind Verweise von einer Website auf eine andere. Sie gelten als Empfehlung; ganz wie im echten Leben. Wenn Ihnen von einem Freund ein besonders gutes Lokal empfohlen wird, gehen Sie hin. Oder?

Je mehr Backlinks eine Seite hat, desto besser lässt ließ sie sich platzieren. Mit der Erkenntnis, dass solche Backlinks schnell für eine bessere Platzierung sorgen, entstand in der SEO-Welt auch gleich noch ein neuer Markt.

Ist es sinnvoll Backlinks zu kaufen?

Bevor ich Ihnen was zur Geschichte des Backlinks erzähle, möchte ich (ganz ohne Spannungsbogen) eines sagen: Kaufen Sie niemals einen Backlink!

Wirklich!

Das kann richtig schlecht enden.

Im besten Fall, haben Sie nur Geld verloren. Denn Seiten mit schlechten Backlinks, werden einfach nicht indexiert!

Warum?

Lesen Sie selbst…

Nachdem vor ein paar Jahren klar war, dass Backlinks ein wichtiger Rankingfaktor sind, kamen ausgebuffte Webmaster und SEOs recht zügig dahinter, dass man hier Geschäfte machen kann. Durch das Setzen von Links stieg eine Seite schneller auf. Zudem war es spielend einfach, solche Links zu bekommen. SEO machte plötzlich kaum noch Aufwand.

Der Preis blieb dennoch stabil.

Es lebe die Suchmaschinenoptimierung!

Um den Linkaufbau noch schneller und noch günstiger voranzutreiben, wurden sogar eigens dafür vorgesehene Foren und Verzeichnisse geschaffen.

Der Panda schlug zu.

Wie so oft im Leben versiegen gute Quellen schnell. Google öffnete den Zoo und ließ den Panda frei, dicht gefolgt vom Pinguin. Top platzierte Domains versanken im Nimmerland. Darunter auch richtige Größen wie Home24 und baby-markt.de, wie t3n zu berichten hatte. Auch viele Foren büßten Sichtbarkeit ein. Manche Seiten verschwanden sang- und klanglos.

Ziel der Updates war es, gute Seiten, die auf Black-Hat SEO verzichteten, besser zu platzieren.

Wer auf Linkschleudern gesetzt hatte, verlor.

Indikator dafür war eine rasche (und damit unnatürliche) Zunahme von Links.

 

Google findet Backlinks noch immer wichtig!

Unter diesen Bedingung

  • Seiten mit gutem Content,
  • guter technischer Umsetzung und
  • hilfreichen Texten

„besser“ sind als solche, die viele Links hatten.

Backlinks für SEO: Nicht mehr relevant? Dass sagt Google dazu!

In den Fängen von Panda und Pinguin wurden Backlinks für tot erklärt. Doch zu früh! Matt Cutts (aus dem Hause Google) bekannte nur kurze Zeit später, dass Backlinks keinesfalls an Bedeutung verloren hatten. Aber nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen.

Nur solche Links sind gut, die

  • aktuell und
  • relevant sind.

Auch die Technik, die Nutzersignale und auch die Autorität der entsprechenden Seiten sind wichtig. Um es zu verdeutlichen ein kleines Beispiel: Ihnen wird von einem Freund ein fantastisches Restaurant empfohlen. In diesem Moment hören Sie aber zwei Botschaften. Denn Sie bewerten gleichzeitig, ob Sie und der Empfehlende den gleichen Geschmack haben. Wissen Sie, dass besagter Freund am liebsten spanisch isst, können der spanischen Küche aber nichts abgewinnen, dann werden Sie das Restaurant vermutlich nicht testen. Haben Sie aber den gleichen Geschmack, wissen Sie, dass Ihr Freund die Kompetenz hat, diese Empfehlung auszusprechen. Sie werden das Restaurant besuchen, oder?

Genauso bewertet auch Google eine solche Empfehlung.

Backlink-Tausch und -kauf gibt es auch 2018 noch.

Der Backlink-Tausch und -kauf floriert immer noch. Schaut man sich diverse Facebook-Foren an, lohnt sich das Geschäft scheinbar auch heute noch. Dennoch sind solche Backlinks nicht regelkonform. Ich bin überzeugt davon, dass Google auch in naher Zukunft sehr sicher bestimmen kann, welche Links gekauft oder getauscht wurden und welche natürlich entstanden sind. Von solch einem Kauf oder Tausch rate ich deshalb dringend ab.

Sie können sich aber auch unbeabsichtigt in die Fänge des Google-Zoos begeben.

Backlinks sind dank diverser Updates nicht immer einfach. Selbst dann nicht, wenn gar nicht dafür bezahlt wurde.

Ein kleines Beispiel: Eine Kundin rief vor ein paar Wochen an und erzählte erfreut, ihr wurden kostenfreie Artikelplätze (inklusive Links auf Ihre neue Seite) angeboten. Sie müsse nur den relevanten Content dafür liefern.

Super, oder nicht?

„Hm“, sagte ich.

„Warum?“, fragte die Kundin.

Ich schaute mir die Seite, die den Content samt Links später veröffentlichen wollte, genauer an.

Es war eine Affiliate-Seite. Und jeder Artikel verweist auf eine andere Domain. Denn jeder Artikel ist von jemandem geschrieben worden, der dafür einen Link bekam. Eine gute Geschäftsidee. Theoretisch. Denn die Betreiber des Projektes sparen sich die Kosten für guten Content. Wer seinen Link unter einen Text setzt, wird dafür sorgen, dass der Text gut ist. Für mich klang das Projekt mehr nach einer Linkschleuder, die ich eher zurückhaltend beurteilen würde. Im Zweifel ist der Link nichts wert, hat aber viel Arbeit gemacht.

Seiten von Affiliate-Projekten haben ein anderes Ziel.

Zu bedenken gab ich außerdem, dass dem Betreiber sicher daran gelegen ist, dass der Besucher auf der eigenen Seite bleibt und nicht auf den Link zum Artikelschreiber klickt. Immerhin soll der Besucher hinterher das beworbene Produkt kaufen. Auch aus diesem Blickwinkel betrachtet, fand ich das Angebot nicht lohnenswert.

Last, but not least: Die Seite, die den Backlink anbot, war neu. Sie hatte keine Sichtbarkeit!

Nach einem kurzen Check wurde schnell klar, dass die Seite selbst recht neu war und entsprechend keinerlei „Stärke“ hat. Selbst wenn der Backlink nicht schädlich (im Sinne der Updates) ist, er bringt auch nichts. Relevant sind nur solche Backlinks, die von starken, also sichtbaren Seiten sind. Nur dann bekommt auch die verlinkte Seite diese Stärke und kann diese für eine bessere Platzierung nutzen. Zur Veranschaulichung hier ein kleines Schaubild.

Backlinks erstellen Grafik

So erhalten Sie kostenlose Backlinks

Dass Sie Backlinks nicht kaufen sollten und auch bei Tauschangeboten (Content gegen Backlink) aufpassen sollten, ist Ihnen nun klar. Bleibt die Frage, wie Sie denn nun an gute und kostenlose Backlinks kommen. Dafür gibt es nur einen wirklich guten Weg:

Durch guten Content!

Ja, Gastbeiträge sind auch gut. Denn so bekommt man häufig Backlinks. Wenn die Quelle gut ist, dann ist das schon eine gute Sache! Vor allem sollte die verlinkende Seite zu Ihnen passen. Sie sollte die gleiche Zielgruppe ansprechen und thematisch ähnlich liegen. Doch die Content-Strategie ist in jedem Fall aufwändig. Sie bringt der verlinkenden Seite häufig mehr, als Ihnen (siehe obiges Beispiel).

Wenn Sie nun aber anfangen, Content zu erstellen, der einfach wirklich gut ist. Der ein Thema umfassend beleuchtet. Dessen Informationsgehalt extrem gut ist. Dann werden Sie zahlreiche Backlinks bekommen, ohne dafür irgendwas zu machen.

Warum?

Weil jeder, der sich mit dem Thema SEO beschäftigt weiß, dass jeder Artikel gute, ausgehende Links benötigt. Doch nur welche, die gut sind. Deren Inhalt, die eigenen Inhalte ergänzt.

Es ist ein immerwährender Kreislauf.

Sie schreiben gute Inhalte -> andere Verlinken sie -> Ihre Sichtbarkeit steigt usw.

Was ist mit social Backlinks?

Macht es eigentlich Sinn, Backlinks über soziale Medien zu generieren? Facebook? Twitter? Xing? Die Idee ist ziemlich simpel. Man erstellt einen grandiosen Artikel, teilt ihn mit seinem Followern und zack, verlinkt einen jemand in seinem Blog. Ein Traum!

Ja, ein Traum!

Denn realistisch betrachtet sehen diesen Artikel ein paar, noch weniger interagieren damit (teilen ihn etwa) und nur 1 Prozent wird diesen in einen eignen Blogbeitrag einbinden. Wenn überhaupt. Warum das so ist, dazu haben die Kollegen von bitskin.de einen ausführlichen und sehr lesenswerten Artikel geschrieben! Übrigens an dieser Stelle die Anmerkung: Ich verlinke diesen Artikel, weil er wirklich gut gemacht ist. Ich kenne „die Kollegen“ nicht wirklich. Da Ihnen social Backlinks aber nur mit unfassbar viel Mühe etwas für Ihr SEO bringen, möchte ich in diesem Artikel nicht weiter darauf eingehen. Da ich eh noch einen ausgehenden Backlinks setzten muss…. Sie wissen schon wie das endet 😊.

Presseverzeichnisse für kostenlose Backlinks

Gut bewährt haben sich übrigens auch Presseverzeichnisse.

sind zwei mögliche Verzeichnisse, die Sie nutzen können. Beachten Sie aber in jedem Fall, dass die Inhalte wirklich herausragend sein müssen. Sonst findet die Pressemitteilung überhaupt keine Beachtung.

Noch besser als Presseverzeichnisse zu nutzen empfinde ich übrigens Pressearbeit per se. Denn so schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe. Sie erhalten bei einem Pressebericht über Ihr Unternehmen häufig einen Backlink zu Ihrer Website (eventuell erst nach Anfrage). Was aber fast noch besser ist: Sie bekommen einen Sichtbarkeitsboost. Denn Anzeigen in der Tageszeitung, die werden Ihnen selten etwas bringen. Ein Artikel, der auch noch interessant ist und Sie vielleicht als Mensch zeigt, der findet Beachtung! Eine ganz wunderbar erfolgreiche Möglichkeit um zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen!

Branchenbücher für Backlinks nutzten

Wie eingangs erwähnt, funktionierte die Off-Page Optimierung bis vor ein paar Jahren fast schon von alleine. Wenn man sich nur in ausreichend viele Webverzeichnisse und Branchenbücher eingetragen hat. 2018 sind solche Verzeichnisse ein heißes Eisen für SEO. Es gibt aber eine ganz große Ausnahme: Für Local SEO (also die lokale Auffindbarkeit) helfen ein paar Branchenbücher. Alle voran natürlich Google My Business. Falls Sie hier noch keinen Eintrag haben, zeige ich Ihnen in meinem Artikel Tipps, Links und Hilfe zu Google My Business wie Sie Ihren Eintrag schnell nachholen können. Daneben helfen Ihnen diese Verzeichnisse:

 

Mein Fazit: Die besten Backlinks bekommt man ohne Gegenleistung!

Alles in allem sind Backlinks nach wie vor wirksam und nützlich. Aber nicht die Masse an Links entscheidet über einen besseren PageRank, sondern die Wertigkeit. Die Suche nach solchen Links ist schwierig und zeitintensiv. Dafür aber auch lohnenswert. Der schnelle Eintrag in Verzeichnisse oder Foren bringen Sie nicht weiter. Diese Mühen (oder auch das Geld) können Sie sich getrost sparen. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie außerdem in meinem Video auf der Seite.

Wollen Sie die besten Infos so früh wie möglich? Dann folgen Sie mir doch auf Facebook. Jeden Mittwoch gibt es passend zu meinem Blogbeitrag auch ein kleines Video mit Zusatzinformationen.

 

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Ella Hinkel

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