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Der Herbst ist da und damit auch ein guter Zeitpunkt um seine Marketingaktivitäten zu überprüfen.

Denn: Wir Menschen erleben nach den Sommerferien so eine Art “1. Januar-Gefühl”.

Sie kennen das sicher. In der Silvesternacht nimmt man sich vieles vor.

  • Mehr Zeit mit der Familie.
  • Weniger wiegen.
  • Mehr schlafen.

Dieses Phänomän ist unlängs bekannt.

Neu ist allerdings, dass das auch im Herbst passiert.

Grund genug für uns, mal ein paar neue Marketingstrategien zu betrachten.

Marketingstrategie entwickeln

Bevor es in irgendeine Umsetzung gehen kann, sollten Sie eine Marketingstrategie entwickeln.

Im Mittelpunkt jeder Strategie stehen für mich zwei Dinge:

  • Ihr Zielkunde
  • Ihr Budget

Vor allem dem Thema Budget müssen Sie sich stellen und das fällt vielen schwer.

Die Höhe des Budgets hängt natürlich auch davon ab, was Sie erreichen wollen.

Ein paar Beispiele aus der Praxis.

Marketing-Budget um organische Reichweite auf Facebook, Google etc. zu bekommen.

Sie setzten auf organische Reichweite? Egal ob bei Facebook, Google oder Instagram. Überlegen Sie genau, wie viel Zeit Sie aufbringen müssen.

Starten Sie mit 1-2 Stunden am Tag. Sie selbst werden so also etwa 30 Stunden pro Monat beschäftigt sein.

Wenn Sie diese Aufgabe lieber an eine VA (virtuelle Assistenz) abgeben wollen, müssen Sie die Stunden mit dem Stundenhonorar einer VA abgleichen (eine gute VA kostet Sie etwa 30 Euro/ netto pro Stunde). Sie benötigen also etwa 900 Euro pro Monat. Sie merken vielleicht: Organische Reichweite ist nicht kostenlos (auch wenn Sie das vielleicht gerne glauben wollen).

Marketingstrategie: Werben auf Facebook oder Instagram

Facebook und Instagram gehören gerade bei den Einzelunternehmern zu den beliebtesten Werbeplattformen. Vor allem, wer mit Verbrauchern arbeitet, erreicht hier mit relativ kleinem Budget schon recht viel. Der Werbeanzeigenmanager ist relativ schnell verstanden und wer Lernwillig ist, kann selbst Werbeanzeigen schalten.

Pro Plattform und pro Werbeanzeige sollten Sie 5 Euro am Tag einplanen. Macht bei 30 Tagen 150 Euro. Wohlgemerkt pro Anzeige.

Google Ads in Ihrer Marketingstrategie

Wenn Ihre Leistung bei Google gesucht wird, dann sollten Sie sich dringend mit Werbeanzeigen bei Google vertraut machen.

Leider geben viel zu viele Werbetreibende an dieser Stelle zu viel bei Facebook und zu wenig bei Google aus.

Der größte Unterschied liegt meiner Meinung nach im Ziel der Werbeanzeigen. Im Facebook-Universum müssen Sie für einen Verkauf meist einen Umweg gehen. Anzeigen die der Leadgenerierung (Newsletter-Anmeldung) dienen, haben hier großen Erfolg.

Wer aber dirket verkaufen will, der sollte Google-Ads schalten. Die Keyword-Strategie für Google Ads enstspricht der bei der Keywordrecherche für SEO. Wie eine erfolgreiche Keywordrecherche aussehen kann, erfahren Sie in unserem Beitrag dazu.

Marketingstrategie: Karrierenetzwerke wie Xing und LinkedIn.

Die Karrierenetzwerke sind vor allem für Unternehmen interessant, die B2B Kunden ansprechen wollen.

Aber auch im Coaching-Bereich können Sie genutzt werden. Dann nämlich, wenn Sie beispielsweise Führungskräfte ansprechen wollen.

Auf beiden Netzwerken können Sie sowohl organisch für Reichweite sorgen, als auch über bezahlten Traffic.

Um organischen Traffic zu bekommen, posten Sie regelmäßig (neue) Inhalte die auf Ihre Website verweisen. Bauen Sie außerdem strategisch Ihre reichweite auf, indem Sie passende Profile recherchieren. Das kostet definitiv Zeit. Wie viel Zeit Sie brauchen werden, hängt davon ab, wen Sie ansprechen wollen. Rechnen Sie hier aber in jedem Fall mit etwa 2 Stunden pro Woche.

Wer schneller Reichweite erzeuge will, setzt auch hier auf bezahlten Traffic via Ads. Wenn das Produkt gut passt, dann bewerben Sie ruhig kostenpflichtige Angebote. Ansonsten geht auch hier immer der Umweg über eine Newsletter-Liste. Mit einem Wochenbudget von etwa 100 Euro können Sie 20-70 Leads für Newsletter generieren. Bei direkten verkäufen hängt das Budget entscheident davon ab, welches Produkt Sie bewerben und bei welcher Zielgruppe.

 

 

In 7 Schritten zur Marketingstrategie

Nachdem Sie Ihr Marketingbudget festgelegt haben, widmen Sie sich der Marketingstrategie selbst. 

  1. Wo liegen Ihre Stärken, Schwächen und wo sehen Sie Chancen für Ihr Unternehmen? Machen Sie sich das alles bewusst. Ziel sollte hier sein, herauszufinden wo Ihre Hauptstärken liegen. Diese brauchen Sie dann in Schritt 2.
  2. Das Nutzerversprechen ist die Grundlage für Ihre Marketingstrategie. Betrachten Sie Ihre Produkte/ Leistungen und fassen Sie zusammen, warum Ihr Produkt/ Ihre Leistung die beste auf dem Markt ist. Wo unterscheidet es sich von Mitbewerbern? Denken Sie an dieser Stelle ruhig emotional. Die meisten Kaufentscheidungen gründen nicht auf rationalen Gedanken.
  3. Setzten Sie sich Ziele. Was wollen Sie erreichen? Mehr Markenbekanntheit? Eine größere Newsletter-Liste? Mehr Verkäufe? Seien Sie konkret!
  4. Lernen Sie Ihren Kunden ein bisschen besser kennen. Was sind seine Wünsche, seine Bedürfnisse? Überlegen Sie, welchen persönlichen Merkmale kaufentscheident sind.
  5. Buyer Personas… wer ist Ihr Käufer? Wo kommt er her? Spielt das überhaupt eine Rolle? Verlieren Sie sich hier nicht in Schuhgrößen und Familienstand (außer, es ist wichtig für Sie). 
  6. Was machen die Mitbewerber? Verschaffen sie sich einen Überblick. Auf welchen Kanälen sind sie zu finden? Wie kommunizieren sie? Was unterscheidet sie?
  7. Wählen Sie 1-2 Kanäle, die Sie in den nächsten 6 Monaten aufbauen wollen. Die eigene Website sollte dabei immer Priorität haben. Aber auch Social Media und Pinterest können interessante Kommunikationskanäle sein. Konzentrieren Sie sich auf diese Kanäle, bauen Sie sie auf und analysieren Sie, ob und an welchem Punkt Sie Erfolge feiern können. Leiten Sie daraus neue Maßnahmen und Ziele ab und überdenken Sie Ihr Marketingbudget regelmäßig. Und erst, wenn der Marketingkanal erfolgreich ist, widmen Sie sich einem neuen Kanal. 

 

Neuer Marketingzweig: Green Marketing

Wenn man sich die Aktivitäten auf den verschiedenen Social Media Plattformen anschaut, dann sieht man das steigende Bewusstsein für Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Egal ob es Themen wie #Fridayforfuture, Klimademos oder Umfragen zu: “Was tust du in deinem Alltag für den Klimaschutz?”, sind. Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind mittlerweile keine Nischenthemen mehr, sondern haben sich im Marketing zu einem neuen Zweig dem Green Marketing entwickelt.

Unter Green Marketing definiert man Marketingmaßnahmen, die auf das neue Umweltbewusstsein der Kunden eingehen. Für uns im Marketing ist dieser Trend nicht ganz neu.

Vielmehr ist es ein logischer zweiter Schritt. Bereits in den 2000 hat beispielsweise Edeka damit begonnen, Green Marketing zu betreiben und bei den Werbebotschaften weniger auf das Produkt zu schauen und mehr auf die Produktion, Nachhaltigkeit und generellem Umweltbewusstsein. 

Green Marketing ist aber nicht nur was für die großen. Auch kleine Unternehmen können damit werben. Wenn sie es denn betreiben. Hier ein paar Ideen für Solo-Selbstständige und kleine Unternehmen.

Green-Merketing Ideen

1. Sie arbeiten online? Das hat für Sie vielleicht ganz praktische Gründe. Sie können im Homeoffice bleiben, senken so also die Kosten für den laufenden Betrieb. Digitale Zusammenarbeit ist aber auch gut für die Umwelt. Sie müssen Ihr Office nämlich nicht verlassen. Brauchen also keinen Firmenwagen. Auch müssen Sie kein zusätzliches Büro außerhalb heizen, oder irgendwie hinkommen. Wenn Sie ein bisschen nachdenken, finden Sie sicher weitere Argumente die gut für die Umwelt sind.

2. Betrachten Sie Ihre Produkte. Woher kommen diese? Kaufen Sie regional ein? Wie sind diese verpackt? Können Sie die Verpackung noch optimieren? Brauchen Sie überhaupt eine? 

3. Arbeiten Sie mit Umweltorganisationen zusammen. Bestenfalls übrigens auch hier regional. Machen Sie eine Baumpflanzaktion. Sammeln Sie Müll. Spenden Sie Einnahmen. Die Möglichkeiten sind vielfältig.

 

Beispiele zu den Möglichkeiten im Green Marketing

Das können zum einen technische Produkteigenschaften sein, die man im ökologischen Sinne besonders hervorhebt, wie z.B. lange Lebensdauer der Energieeffizienz. Dadurch bekommt der potenzielle Kunde den Eindruck, dass er beim Kauf sowohl etwas für die Umwelt (Klimaschutz) als auch für den eigenen Geldbeutel tut. Zum anderen ist die Glaubwürdigkeit der Werbeinhalte sehr wichtig. Hat sich ein Unternehmen einmal für eine nachhaltige Unternehmens- und Marketing Strategie entschieden, so sollten folgende Aspekte beachtet werden: Authentizität, Transparenz und Integrität. Die Werbeinhalte müssen nachprüfbar und nachvollziehbar sein, damit das Unternehmen seine Glaubwürdigkeit nicht verliert.

Die ersten Schritte im Green Marketing

Mit folgenden Tipps können Sie Green Marketing in Ihre bestehende Unternehmenskultur und –ausrichtung integrieren:

  • Ziehen Sie eine detaillierte Bilanz, wo Ihr Unternehmen Ressourcen einsparen und vor allem nachhaltige Alternativen und Wege wählen kann.
  • Definieren Sie Ihre Unternehmenswerte neu.
  • Transparenz zeigen: Stellen Sie Ihren Kunden dar, woher Sie Ihre Rohstoffe kaufen
  • Kooperation mit nachhaltigen Organisationen
  • Anpassen der Produktionsabläufe
  • Integrieren Sie Kundenideen – das schafft Vertrauen
  • Crossmediales Marketing: Kombinieren Sie on- und Offline Marketingmaßnahmen miteinander.

Damit Marketingaktivitäten weiter gelingen, ist es wichtig, dass man als Unternehmer seine Marketingstrategie mit den jeweiligen Maßnahmen an aktuelle Trends anpasst.

Neuer Trend auf Pinterest: Neubeginn und Ordnung

Ein weiterer Trend ist zurzeit das Thema Neubeginn und Ordnung auf Pinterest. Laut einem aktuellen Bericht von Pinterest (Quelle Pinterest, interne Daten 2019) sollten Unternehmen ihre Marketingaktivitäten nicht nur auf Familien mit Kindern konzentrieren, sondern seit September gibt es bei allen Altersgruppen ein großes Interesse für die Themen Ordnung und Organisation, Gesundheit, positive Einstellung, Aktivsein sowie neue Routinen. Normalerweise sind diese Themen erst im Dezember aktuell, wenn man das neue Jahr mit neuen Vorsätzen beginnen will. Laut der Pinterest-Daten sind die Suchergebnisse sogar länderübergreifend und die Suchergebnisse steigen seit mehreren Jahren stetig. Dieses Phänomen nennt Pinterest „Back to Life“, weil die User nach dem Sommer eine neue Lebensphase beginnen möchten. Die Pinterest-Daten zeigen, dass die Menschen bzw. die Pinterest Nutzer an zwei Zeitpunkten des Jahres die Gelegenheit für einen Neuanfang suchen.

Das „Back to Life“ Phänomen ist ein gutes Beispiel dafür, dass das Scheitern von Marketingstrategien verschiedene Ursachen haben kann und es nicht an der schlechten Qualität der Umsetzung liegt.

Für jedes Unternehmen, ob klein oder groß ist es sehr wichtig, die Marketingaktivitäten mit Zielen, Strategien und Maßnahmen regelmäßig zu überprüfen und wenn nötig sogar anzupassen. Auch die Marketingimplementierung ist ein wichtiger Bestandteil im Marketingsystem.

Marketing-Tipps für den Herbst

Nicht nur bei der Online-Pinnwand Pinterest, sondern auch in den anderen Social Media Plattformen steht der Herbst bei b2c Kunden unter „Neubeginn“.

Mit folgenden sechs Tipps können Sie Ihre Marketingmaßnahmen neu ausrichten.

  1. Themen anpassen: Zurzeit sind beliebte Themen eigenen Finanzen optimieren, positiver zu sein, den Haushalt besser zu organisieren, nachhaltiger grüner zu leben sowie Pläne für die Zukunft schmieden – sie alle erleben im Herbst ihren zweiten Höhepunkt.
  2. Kennen Sie Ihre Zielgruppe genau? Für die beste Wirkung von Anzeigen benötigen Sie detaillierte Informationen, wie persönlichen Wünsche und Bedürfnisse über ihre Kunden.
  3. Werden Sie als Unternehmen selbst zum Trendsetter und agieren als Botschafter für bewussten Konsum
  4. Hashtag Verwendung oft noch nicht genug beachtet:
    • Platzieren Sie bei Instagram Hashtags in der Story: guter Weg für mehr Reichweite. Offiziell können Sie mittels Sticker lediglich einen Tag platzieren. Über die normale Textfunktion können Sie die Story noch um weitere ergänzen.
    • Setzen Sie auf Hashtags mit lokalem und regionalem Bezug, indem Sie den Namen Ihrer Stadt einfließen lassen usw. Aus dem Sortiment der größeren Hashtags suchen Sie sich dann am besten die aus, bei denen die Konkurrenz nicht ganz so stark ist.
    • Hashtags sind auf Pinterest nutzbar. Dies beschränkt sich aktuell allerdings auf die Pin-Beschreibungen. In den Pinnwand-Titeln, Pinnwand-Beschreibungen und auch im Profil sind Hashtags nicht anklickbar.
    • Genaue Hashtag-Recherche ist Fleißarbeit. Mit dem Tool (klick) können Sie sich inspirieren lassen

Wichtig dabei ist, dass man die Ergebnisse nicht übernimmt, da das Tool eher für den amerikanischen Markt geeignet ist.

  1. Der Marktanteil von Videowerbung nimmt weiter zu. Viele Smartphone-Benutzer sehen Videos über ihre bevorzugten Apps. Apps haben daher einen wachsenden Marktanteil bei der Videowerbung.
  2. Der Einsatz künstlicher Intelligenz im digitalen Marketing, wie z.B. Chatbots steigt immer weiter.

Marketing ist lebendig und verändert sich stetig. Sie brauchen Hilfe bei Ihren Marketingmaßnahmen? Gerne helfen wir Ihnen dabei.

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