Suchmaschinenoptimierung, oder kurz: SEO gehört zu einer der effektivsten Marketinginstrumente, die es derzeit gibt. Allerdings auch zu den teuersten Maßnahmen, die man einsetzen kann, um online sichtbar und erfolgreich zu werden. Vielleicht ist das auch einer der Gründe, warum die Suchmaschinenoptimierung Ihrer Seite auf die lange Bank geschoben wurde. Vielleicht liegt der Grund aber auch darin, dass Sie nicht so recht wissen, wo Sie anfangen sollen. Auf lange Sicht stehen Sie sich mit der fehlenden Suchmaschinenoptimierung allerdings selbst im Weg. Denn Mitbewerber, die frühzeitig und effektiv in diese Richtung investieren, werden über kurz oder lang an Ihnen vorbeiziehen. Die Erfahrung musste auch eine Kundin von mir machen. Als Sie zu mir kam, hatte Sie eine Ahnung davon, dass etwas grundlegend schief lief bei der Performance ihrer Seite. Denn bei einer Googlesuche fand sie sich nicht einmal mit ihrem Namen. Stefanie wusste aber nicht, woran es liegt. Die Seite hatte sie sich von einem Freund erstellen lassen. Optisch ein echter Gewinn. Für die Inhalte sorgte sie selbst. Auch wenn aus strategischer Sicht ein planvolles Vorgehen, vor allem hinsichtlich der richtigen Keywords, sicher zielführender gewesen wäre, machte sie ihre Sache wirklich nicht schlecht. Um so verwunderter war sie, dass ihre Seite mit gar keinem Keyword zu finden war. Nach einer gründlichen Analyse ihrer Seite war schnell klar, dass die Seite vor allem technisch große Mängel aufwies.

Wenn eine Seite technisch nicht suchmaschinenoptimiert aufgesetzt wurde, wird sie sich niemals gut platzieren.

Das Problem vieler Seiten entsteht bereits bei der Konzeption der neuen Homepage. Dann nämlich, wenn es primär darum geht, dass die Seite „gut aussieht“. Keine Frage, ein Onlineauftritt muss zeitgemäß sein. Ein ansprechendes Design ist nicht nur hübsch, richtig eingesetzt ist solch ein Design auch Ihr unverkennbares Erkennungsmerkmal. Für SEO kommt es darauf alleine aber nicht an. Damit es Ihnen nicht auch so ergeht wie meiner Kundin Stefanie, hier eine kleine Liste der Punkte, an die Sie bei Ihrer neuen Seite auf jeden Fall denken sollten:

Tipp 1: Wählen Sie den richtigen Hoster aus.

Mein erster Tipp ist gleichzeitig eine der schwierigsten Aufgaben: die Entscheidung darüber, wo Ihre neue Seite gehostet werden soll. Das Hosting ist im Grunde nichts anderes als der Ort, an dem die Daten zu Ihrem Webauftritt liegen. Den richtigen Hoster zu finden, ist bei der Fülle an Angeboten nicht so einfach und letztlich auch

Suchmaschinenoptimierung

eine Preisfrage. Es gibt sehr günstige Anbieter, die selbst viel Geld in die eigene Suchmaschinenoptimierung gesteckt haben und bei einer Googlesuche entsprechend weit oben platziert sind. Das Problem vieler dieser Anbieter ist aber, dass auf einem Server sehr viele Websites liegen. Stellen Sie sich das vor wie die Festplatte auf Ihrem Laptop. Je mehr Daten Sie auf einer einzelnen Festplatte haben, desto langsamer wird der Rechner meist mit der Zeit. Das passiert auch mit Ihrer Website. Je mehr Seiten auf einem Server liegen, desto langsamer ist dieser. Die Seite baut sich also langsamer auf. Das wirkt sich in dreifacher Hinsicht schlecht auf Ihr Ranking aus:

  1. Suchmaschinen und allen voran Google bewertet Seiten, die schnelle Ladezeiten haben, besser. Ihr Ranking verbessert sich also.
  2. Der Besucher Ihrer Seite hat nicht die Geduld zu warten, bis sich Ihre Seite aufgebaut hat. Sieht er nicht auf den ersten Blick, binnen Sekunden, was er sucht, klickt er auf „zurück“ und schaut sich in der Ergebnisliste seiner Suche den nächsten Treffer an.
  3. Die kurze Besuchsdauer der Kunden wirkt sich übrigens wieder negativ auf Ihre Seite aus. Hohe Absprungraten sind für Suchmaschinen das Signal, dass es sich bei dem Treffer um keinen relevanten Inhalt handelt. Der Suchende hat anscheinend nicht gefunden, wonach er gesucht hat. Die Folge: Ihr Ranking wird sich verschlechtern.

Mein Rat an Sie: Wenn Sie es sich leisten können, suchen Sie sich einen Hoster, der weniger Daten pro „Festplatte“ sichert. Im besten Fall bietet er Ihnen ein Paket an, bei dem jeder Kunde eine eigene Festplatte hat. Außerdem sollte der Server die Möglichkeit haben, Ihre Seite komprimiert auszugeben. Das ist vor allem bei günstigen Anbietern nicht immer der Fall.

Beachten sollten Sie außerdem, dass Ihr Hoster ein SSL-Zertifikat erstellen kann. Das erspart Ihnen einen späteren Umzug zu einem anderen Anbieter. Denn Google möchte sichere Seiten fördern und so wird vermutet, dass https-verschlüsselte Seiten bevorzugt werden.

SEO-Tipp 2: Schnelle Ladezeiten = besseres Ranking

Dass schnelle Ladezeiten ein Rankingfaktor sind, dürfte sich herumgesprochen haben. Wie Sie die erreichen, bleibt vielen allerdings ein Rätsel. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten. Für WordPress gibt es beispielsweise die Möglichkeit, durch den Einsatz verschiedener Plug-ins dafür zu sorgen, dass die Seite schneller und besser lädt. Dazu werden die Bilder, die häufig für lange Ladezeiten sorgen, komprimiert und auch verlangsamenden Java-Skripten geht es an den Kragen. Es gibt zahlreiche Plug-ins, die gute Dienste erweisen. Manchmal bewirken sie aber auch das Gegenteil. Daher können wir nicht zum risikofreien Einsatz raten. Vor allem wenn die Konkurrenz groß ist und wenn Sie alle Ihnen zur Verfügung stehenden Maßnahmen für eine bessere Platzierung umgesetzt haben, können Sie Ihren Vorsprung durch eine Speed-Optimierung ausbauen. Dabei verzichtet man allerdings auf Plug-ins und programmiert stattdessen. Wichtig: Legen Sie diese Aufgabe nur einem Profi in die Hände. Hier kann, wenn man sich nicht perfekt auskennt, mehr zerstört als hergestellt werden. Wenn Sie diese Investition – noch – scheuen, dann sind Plug-ins die bessere Wahl.

SEO Tipp 3: Redirect – damit vermeiden Sie Duplikate Content.

Der Redirect ist rechtDublicate Content simpel erklärt. Früher musste man, wenn man eine Seite direkt ansteuern wollte, immer ein www. eingeben. Heute ist das nicht mehr nötig. Unsere Seite wird über www.sichtbar.online und unter sichtbar.online gefunden. Fehlt der Redirect zwischen den beiden Seiten, also die Weiterleitung von einer auf die andere Seite, wertet Google beide Seiten so, als wären sie unabhängig voneinander. Da beide Seiten aber den gleichen Inhalt haben, geht Google davon aus, dass es sich um Dublicate Content handelt, und straft die Seiten ab. Das können Sie ganz einfach vermeiden.

Den Redirect richten Sie ganz einfach ein. Gehen Sie einfach in die Verwaltung Ihres Portfolios bei Ihrem Hoster und leiten Sie eine der beiden Möglichkeiten auf die andere um. Bei uns liegt die Installation auf www.sichtbar.online. sichtbar.online haben wir also einfach auf die www-Variante umgeleitet. Übrigens: Auch wenn Ihre Seite von einem Webdesigner aufgesetzt wurde, sollten Sie unbedingt einen Blick darauf werfen, ob der Redirect eingerichtet wurde. Das ist erfahrungsgemäß meist nicht der Fall und im Grunde auch nicht die Aufgabe Ihres Webdesigners.

SEO Tipp 4: Fehlende Metadaten und Alt-Attribute

Metadaten und Alt-Attribute sind ein weiterer Baustein für eine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung. Zumindest den wichtigsten Texten und Bildern sollten Sie diese Angaben hinzufügen.

Mit den Metadaten streuen Sie Brotkrumen für Google und erleichtern Ihrem potenziellen Neukunden die Suche. Denn in der Ergebnisliste wird der Suchende nicht zwangsläufig den ersten Treffer anklicken. Er wird die Schnipsel, die die Suchmaschinen zu den Ergebnissen liefert, zumindest unterbewusst bewerten. Spricht es ihn an, erhöht es die Chancen, dass er auf Ihre Seite klickt. Versuchen Sie daher kurz und prägnant wiederzugeben, was der Suchende bei Ihnen erwarten kann. Bleiben Sie dabei bei der Wahrheit. Denn der enttäuschte Besucher, der schnell wieder wegklickt, ist schlechter für das Ranking, als kein Besucher. Außerdem sollten Sie die Angaben dazu nutzen, eine Handlungsaufforderung zu formulieren. Das erhöht – so banal es auch klingen mag – die Klickbereitschaft.

Auch bei der Bildersuche können Sie sich leicht platzieren. Indem Sie Ihre Bilder verschlagworten. Ihr Unternehmensname oder Ihr eigener Name sind nur bedingt geeignet. Außer es wird so häufig danach gesucht, dass es hier Sinn ergibt. Besser ist es, das Keyword zu wählen, dass Sie für den zugrunde liegenden Artikel als Fokuswort gewählt haben.

Suchmaschinenoptimierung nur mittels Inhalte ist wie Rennen Fahren mit angezogener Bremse.

Mit diesen Tipps gehen Sie den ersten Schritt in die richtige Richtung. Nur wer bereits bei der technischen Umsetzung seiner Seite auf diese Dinge achtet, riskiert nicht, später alles neu aufsetzen zu müssen. Die Tipps sind schnell umgesetzt und sorgen doch für optimale Startbedingungen beim Rennen um die beste Platzierung auf Google und Co.

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