Kann man SEO wirklich selbst machen? Diese Frage habe ich mir gestellt, als ich mein Unternehmen neu ausrichtete. Im Zeitalter von Onlinekursen und dem Trend, alles selbst zu machen (Gemüse anpflanzen, Mützen stricken und Häuser bauen), ist dies eine Frage, der ich mich hier gerne stelle.

Do it yourself-SEOs gibt es noch nicht so lange auf dem Markt.

Suchmaschinenoptimierung selbst machen

Die Suchmaschinenoptimierung war über Jahre fest in der Hand von SEO-Agenturen. Dann kamen die Do it yourself-SEOs auf den Plan. Auch in meiner Welt drangen sie an die Oberfläche. Und wo könnten solche Angebote besser beworben werden als auf Facebook? Ich mag Facebook. Hier bekomme ich Informationen, die fr mich relevant sind, kompakt in meiner Timeline angezeigt, und seitdem ich meinen privaten Account fast ausschließlich beruflich nutze, sind die vielen Essensbilder und „Schau,-ich-springe-hier-gerade-in-diesen-Pool!“-Posts verschwunden. Für mich perfekt. Wenn ich ehrlich sein soll, war mir meine Zeit einfach zu schade, um mir immer wieder solche Post ansehen zu müssen. In diesem Zuge fiel mir aber noch was anderes auf: Die Do it yourself-SEOs sprossen aus dem Boden wie Pilze im Herbst. Natürlich habe ich mir bei unserem Relaunch, bedingt durch die Veränderungen meiner Zielgruppe, Gedanken dazu gemacht, ob auch wir von sichtbar.online nicht auch lieber Coachingpakete zu bestimmten Themen anbieten könnten. Wir könnten diese vielleicht „Sichtbarkeitszauber“ oder „Marketingboost“ nennen. Vermutlich haben diese „Namen“ irgendwas mit dem Hype um das verdammte interessante Einhorn des bekannten Schokoladenherstellers zu tun. Malerische Namen? Kann ich!

Ich fragte mich ernsthaft, ob ich meinen Kunden wirklich die Suchmaschinenoptimierung der eigenen Webseite ans Herz legen wollte.

Aber zurück zum Thema: Sicher würden wir hier zahlreiche einige Interessenten finden. Wir hätten auch genug zu berichten. Jedenfalls, um ein paar Kurse anbieten zu können. Die Frage, die sich mir hier allerdings immer stellt, ist die, ob man Suchmaschinenoptimierung wirklich selbst machen kann. Zumindest so, dass man eine realistische Chance hat, wirklich sichtbar zu werden. Ich bin ein pragmatischer Mensch und finde, dass alles, was meine Kunden selbst gut umsetzen können, wenn sie dabei Freude haben, diese auch selbst umsetzen sollten. Mein Team kann einfach nicht alle Themen abdecken und je spezifischer ein Thema ist, desto besser ist es manchmal, wenn ein Artikel auch von einem Experten verfasst wird. Meist reicht es danach aus, wenn wir von sichtbar.online hier und da sprachliche Verbesserungen vornehmen. Wir jedenfalls folgen dem Dogma, nichts zu verkaufen, das nur uns Vorteile (monetäre) bringen würde. Das gilt auch für die Suchmaschinenoptimierung. Wenn Sie sich zutrauen, die Plug-ins selbst zu installieren, dann sage ich Ihnen gerne, welche Sie wählen können. Wollen Sie sich damit nicht beschäftigen, übernehmen wir. Doch Suchmaschinenoptimierung ist vielschichtig. Und aufwendig.

Kann man seine Seite auch selbst für Suchmaschinen optimieren? Ja.

Teilt man die Suchmaschinenoptimierung in verschiedene Bereiche ein, dann ergeben sich immer Punkte, die Sie selbst übernehmen können und auch gerne sollen. Die beiden SEO-Bereiche „Content“ und „Backlinks“ können Sie ohne große Kenntnisse selbst umsetzen.

Schreiben Sie Ihre Inhalte selbst.

Texte selber schreibenDie Texte für Ihre Unternehmenswebsite oder Ihren Blog können Sie auch selbst erstellen. Dafür braucht es Geduld und auch ein wenig Talent. Vermeiden Sie es, über Dinge zu schreiben, die Sie interessant finden. Denn meist interessieren Ihren Kunden andere Dinge. Interessant sind häufig folgende Themen:

  • Der Blick hinter die Kulissen
  • Geschichten von Messen und Konferenzen
  • Fachartikel
  • Anwendertipps oder Analysen

Sorgen Sie für Backlinks.

Backlinks sind nicht tot! Das Setzen von Links, die auf Ihre Seite verweisen, ist nach wie vor ein Rankingfaktor und es funktioniert auch nach wie vor wirklich gut. Es gibt aber einiges zu beachten. Backlinks sind nur positiv, wenn sie gut sind. Ein Merkmal, das man ganz pauschal anwenden kann, ist, dass Backlinks, für die bezahlt wurde, zumindest nicht gut sind. Wenn es ganz blöd läuft, sind diese Backlinks sogar sehr schädlich. Da dieses Thema besonders wichtig ist, habe ich dazu einen tiefer gehenden Artikel geschrieben. Sinnvolle Backlinks sind folgende:

  • Social-Media. Auch, wenn diese Links nur indirekt gut fürs SEO sind.
  • Beschränken Sie sich dabei auf relevante Medien und bieten Sie weniger Produkte und eher Lösungen an.
  • Vereine und soziale Einrichtungen. Wenn Ihr Unternehmen soziale Einrichtungen und Vereine unterstützt, bitten Sie darum, dass diese einen Link auf Ihr Unternehmen setzen.
  • Gastbeiträge und Interviews. Identifizieren Sie dafür die wichtigsten Portale, Blogs und Onlinemedien und bieten Sie den Betreibern Gastbeiträge und Interviews an.

Hier sollten Sie in jedem Fall vorsichtig sein:

Backlinks sind ein gutes und bewährtes Mittel für die Offpage-Optimierung Ihrer Seite. Vorsichtig sollten Sie jedoch mit Links in Foren, Verzeichnissen oder bei allen gekauften Backlinks sein. Sie sind in der Regel eher schädlich als zielführend und jeder SEO, der Ihnen heute noch solche Methoden anbietet, arbeitet leider nicht nach aktuellen SEO-Methoden. Mein Rat: Finger weg von solchen Angeboten. Ebenfalls schlecht sind getauschte Backlinks. Vertrauen Sie darauf, dass die Algorithmen von Suchmaschinen und Google, allen voran, klug sind. Sie können schlechte und wertlose Backlinks identifizieren. Von Tag zu Tag besser. Die großen Updates in den Algorithmen in den vergangenen Jahren haben uns das gezeigt!

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