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Keywordrecherche: Schritt für Schritt erklärt.

Wer gerade eine neue Website erstellt, sollte sich vor der eigentlichen Programmierung unbedingt eine Keywordrecherche durchführen (lassen). Denn jetzt gilt es. Jetzt haben Sie die Möglichkeit, alles von Anfang an richtig zu machen. So legen Sie den Grundstein für eine erfolgreiche Website. Denn sind wir mal ehrlich: Eine Website sollte dem Kunden gefallen. Sie sollte aber auch über Suchmaschinen gefunden werden. Deshalb liefern wir Ihnen hier einen kleinen Leitfaden. Einen Schritt-für-Schritt-Plan, um die wichtigsten Keywords für Ihre Branche zu ermitteln.

Die Keywordrecherche als Bestandteil der Vorbereitung

Die Wahrheit ist: Nur die allerwenigsten Websites sind „per Zufall“ erfolgreich. Dahinter steckt in aller Regel eine gründliche Vorbereitung und Keywordrecherche. Sie müssen viele Entscheidungen treffen.

  • Wie soll das Menü aussehen?
  • Welche Farben, Schriften und Bilder sollen verwendet werden?
  • Wie soll der Besucher geführt werden? Was ist das Ziel der Website?

Noch viel früher macht man sich natürlich Gedanken zur Zielgruppe, zu deren Wünschen und Ängsten. Zu deren Preisbewusstsein und zu deren Lebensweise.

Hinter erfolgreichen Websites steht meist viel „unsichtbare“ Arbeit.

Die „richtige“, die passende Homepage entsteht nicht innerhalb weniger Tage oder Wochen. Sie entsteht über Monate und verändert sich danach meist mehrfach. Dahinter steckt viel Arbeit. Hinter einer guten Platzierung bei Google und Co auch. Je umkämpfter ein Keyword ist, desto schwieriger und aufwendiger ist eine gute Platzierung. Nicht zuletzt deshalb ist SEO so schwierig. Nicht nur Ihre eigenen Bedürfnisse hinsichtlich der Zielgruppe und des Designs müssen berücksichtigt werden. Auch die Maßnahmen Ihrer Mitbewerber entscheiden darüber, was getan werden muss.

Was eine Website aus technischer Sicht „gut“ macht, haben wir Ihnen bereits in einigen Artikeln gezeigt. Wenn Sie die verpasst haben, sollten Sie sich die Anleitungen zur OnPage-Optimierung noch einmal ansehen. Heute wird es aber ein wenig praktischer. Wir zeigen Ihnen, wie Sie in drei einfachen Schritten die wichtigsten Keywords Ihrer Branche ermitteln. Damit es an dieser Stelle nicht zu theoretisch wird, machen wir das anhand des Beispiels von Frau Schmidt. Frau Schmidt leitet ein Kindercafé in Frankfurt am Main. Sie setzt auf selbst gebackenen Kuchen, verzichtet auf Spielzeugberge und bietet dafür einen tollen Service.

Keywordrecherche: Wer ist die Zielgruppe?

Um die richtigen Keywords zu recherchieren, muss Frau Schmidt zunächst einmal Ihre Zielgruppe kennen. Denn nur wer seine Zielgruppe kennt, der kann ihr bieten, was sie sich wünscht. Frau Schmidt hat dank Tanja Lenke Ihre Zielgruppe fest definiert.

  • Die Zielgruppe betreut ihre Kinder bis zum Kindergartenalter fast ausschließlich zu Hause. Sie wird durch eine Tagesmutter oder ein Au-Pair unterstützt.
  • Die Zielgruppe ist selbstständig oder hat sich gerade selbstständig gemacht.
  • Die Zielgruppe achtet sehr darauf, was sie isst. Sie möchte genießen, jedoch auf gesunde Art und Weise. Geschmacksverstärker und andere Zusatzstoffe sind tabu. Dafür ist die Zielgruppe auch bereit, ein paar Euro mehr auszugeben. Die Lebensmittel sollten frisch, regional und nach Möglichkeit bio sein. Außerdem gibt es auch einen großen Anteil an Veganern und Vegetariern in der Zielgruppe.

 

Natürlich gibt es noch mehr Daten zur Zielgruppe. Da dies jedoch im Detail nicht relevant ist, verzichten wir an dieser Stelle auf weitere Ausführungen.

Keywordrecherche: Schritt 1 – Das Brainstorming

Frau Schmidt nimmt sich nun ein Blatt Papier (oder ein Onlinetool) und startet mit einem Brainstorming zur Keywordrecherche. Alle Begriffe, egal, ob sie aus einem Begriff oder aus einem Satz bestehen, werden darauf gesammelt. Hilfreich ist an dieser Stelle meist auch der Blick von außen. Also holt sich Frau Schmidt eine potenzielle Kundin aus Ihrer Zielgruppe mit ins Boot. Eine weitere Freundin unterstützt das Team.

Frau Schmidt und ihr „Team“ stellen sich nun die Frage, wonach die Zielgruppe im Netz sucht. Welche Begriffe würde sie eingeben, wenn sie nach einem Café suchen würde? Heute, 2017, sollte sich Frau Schmidt aber nicht nur Gedanken dazu machen, was potenziell in eine Suchmaske eingegeben werden würde. Der Bereich der sprachgesteuerten Suche nimmt stetig zu und deshalb sollte sich Frau Schmidt auch auf ganze Sätze konzentrieren.

Ein kleiner Exkurs zum Unterschied von Suchanfragen bei Siri, Alexa und Co.

Weil die Suchmaschinenoptimierung, und damit auch die Keywordrecherche immer möglichst aktuell sein sollte, möchten wir an dieser Stelle kurz auf die unterschiedlichen Medien bei einer Onlinesuche eingehen. Denn hier hat sich gerade in den letzten zwölf Monaten viel getan und auch wir persönlich merken, dass sich dadurch unser Suchverhalten ändert. Heute steht uns immer mehr und immer bessere Software zu Spracherkennung zur Verfügung. Im Auto müssen wir die Zieladresse schon lange nicht mehr mühsam eingeben, und auch auf dem Smartphone funktioniert vieles inzwischen mit der Spracherkennung. Wir rufen „Hey Siri!“ und stellen unsere Frage. Wenn Sie sich selbst mal beobachten, werden Sie feststellen, dass sich Ihre Fragen je nach Medium stark unterscheiden. Mit „Siri“ sprechen Sie vermutlich so, wie sie es mit einem Touristenführer machen würden. Sie stellen tatsächliche, Sinn ergebende Fragen. Wenn Sie Ihre Frage bei Google eingeben, verzichten Sie auf jegliche Füllwörter. Sie suchen nach „Café Frankfurt am Main“ oder vielleicht auch noch nach „Kindercafé“. Wenn Sie unterwegs „Hey Siri!“ rufen, dann sagen Sie vermutlich „Zeig mir das nächste Café in meiner Nähe.“ Merken Sie den Unterschied? Diesem Trend entsprechend verändert sich auch die Gewichtung von Keywords. Hat man früher auf ein einziges Wort hin optimiert. Werden heute „holistische“ Texte verfasst. Sie befassen sich mit einem bestimmten Thema. Umfassend und abschließend. Es werden viele verschiedene Keywords verwendet. Es wird außerdem versucht, viele mögliche Fragen zu beantworten. Vor allem im lokalen Bereich wird unserer Meinung nach die sprachgesteuerte Suche weiter zunehmen.

Das Brainstorming von Frau Schmidt bringt die ersten Keywords.

Frau Schmidt liebt ihr Kindercafé und kennt ihre Zielgruppe. Deshalb stehen die ersten Begriffe schnell.

  • Kindercafé
  • Familiencafé
  • Eltern-Kind-Café
  • Elterncafé
  • Café
  • Café für Kinder

Bei diesen einzelnen Keywords spricht man auch von „generischen Keywords“. In aller Regel lohnt sich hier heute keine Optimierung mehr. Das Suchvolumen ist zwar sehr hoch, allerdings ist hier der Wettbewerb auch groß. Wenn überhaupt, lohnen sich hier SEA-Maßnahmen. Diese Keywords bieten allerdings einen ersten, guten Anhaltspunkt.

Keywordrecherche: Keywords, die Besucher bringen und Keywords, die Umsatz bringen

Nehmen wir das Keyword „Kindercafé“ und schauen auf die Suchintention. Wenn also jemand in München vor seinem Rechner nach dem Begriff sucht. Was erwartet diese Person?

In aller Regel wird das jemand sein, der grundsätzliche Infos zu dem Begriff sucht. Er will vielleicht wissen, welches Konzept dahinter steckt oder wie das Angebot ist. Entsprechend fallen auch die Google-Suchergebnisse aus. Ein Schaubild:

Wie Sie sehen, sind die Treffer zwei und drei eher allgemeiner Natur. Es werden verschiedene Kindercafés in meiner Umgebung vorgestellt.

Ausnahmen bei generischen Keywords

Dieses Beispiel haben wir auch deshalb gewählt, weil es hier noch immer Ausnahmen gibt. Immer dann, wenn es sich um ein Produkt oder eine Dienstleistung handelt, die relativ neu ist, lohnt sich auch ein Blick auf generische Keywords. Die Kindercafé-Bewegung ist noch recht neu. Auf dem Land gibt es kaum welche. In Berlin, Frankfurt oder München ist die Dichte inzwischen höher. Würde Frau Schmidt jetzt ein „normales“ Café eröffnen, würde sich die Optimierung auf „Café“ niemals lohnen. Bei dem eigentlich generischen Keyword „Kindercafé“ hingegen schon.

Die generischen Keywords werden zudem durch Orts- oder Städtenamen ergänzt. Aus „Café“ wird dann „Café Frankfurt“ oder noch spezifischer: „Café Frankfurt Ostend“ beziehungsweise „Café Frankfurt Hanauer Landstraße“. Gerade im lokalen Bezug ist eine detaillierte Ortung gut und wichtig. Denn der Besucher sucht eher nach dem generischen Keyword inklusive Lokalisierung als nur nach dem Keyword.

Keywordrecherche Praxistipp

Unser Beispiel zielt auf eine lokale Kundschaft. Wenn Sie ortsunabhängig arbeiten, dann lassen Sie die Ortsnamen weg und konzentrieren sich auf die generischen Keywords. Achten Sie bei der Auswahl darauf, dass die Keywords auch für Umsatz sorgen können. Traffic ist zwar super, allerdings füllt dieser nicht Ihren Kühlschrank.

Weitere Suchbegriffe recherchieren

Nach dem Brainstorming setzt sich Frau Schmidt an den Rechner, um weitere Keywords zu recherchieren. Inzwischen gibt es einige kostenlose Tools und viele kostenpflichtige Angebote zur Keywordrecherche.

Google Suggest

Kostenlose Keywordrecherche-Tools

Diese Liste ist sicher nicht abschließend, liefert aber einen groben Überblick über das derzeitige Angebot.

Keywordrecherche: Der erste Insidertipp

Kennen Sie Foren? Wenn Sie beispielsweise in der Schwangerschaft eine bestimmte Frage haben, finden Sie in Foren meist wertvolle Antworten. Auch Facebook-Gruppen zählen wir zu Foren, auch wenn sie das nicht unbedingt sind. Aber die Intention ist die gleiche. Man stellt in einer Gruppe eine Frage und hofft auf die lösende Antwort. Ganz nebenbei erfährt man auch noch ein paar private Details zur Zielgruppe. Meist sind es halbe Romane, die dort abgebildet sind. Unsere Frau Schmidt mit dem Kindercafé würde in solch einem Forum (oder in einer Facebook-Gruppe) vielleicht erfahren, dass das Elternpaar Müller nach einem Ort für eine Feier sucht. Sie sucht nach einem Café, in dem Kinder herumlaufen dürfen (und die Erwachsenen in Ruhe ihren Café trinken können). Oder ein Vater sucht nach einem Ort, an dem er mal eine Stunde lang seine E-Mails checken kann, während der Junior sicher spielen kann. Gerade in Foren findet man oft Keywords im Longtail-Bereich, auf die man sonst nie gekommen wäre. Auch kann man hier sehen, was sich die Zielgruppe wünscht. Vielleicht entwickelt sich daraus eine weitere Geschäftsidee? Soll schon vorgekommen sein. Ihr Vorteil: Sie finden Keywords, die aus Bedürfnissen rühren. Die beste Voraussetzung, um aus Besuchern zahlende Kundschaft werden zu lassen.

Keywordrecherche: Der zweite Insidertipp

Diesen Tipp, meine Damen und Herren, halten viele SEOs gerne unter Verschluss. Denn er ist leicht umzusetzen, wenngleich der Aufwand unter Umständen sehr hoch ist. Bevor Sie sich jetzt in den unendlichen Weiten der Keyword-Recherche-Tools verlieren, schauen Sie sich Ihre Mitbewerber an.

Um bei unserem Beispiel zu bleiben: Frau Schmidt eröffnet nicht das erste Café für Kinder. Um sich inspirieren zu lassen, schaut Frau Schmidt nun, was die anderen Betreiber, am besten in der unmittelbaren Umgebung oder aber an einem Ort mit mehr Konkurrenz, gemacht haben. Nehmen Sie sich ein Blatt Papier und notieren Sie sich, welche Hauptseiten es gibt und welche Themen auf den Unterseiten besprochen werden. Diese Keywords geben Sie anschließend bei Google ein und überprüfen, wer oben rankt. Im zweiten Schritt schauen Sie, ob Sie den Inhalt überbieten können. Dabei geht es allerdings nicht um Quantität! Das ist superwichtig!

Sie müssen den bereits existierenden Inhalt (Content) inhaltlich übertreffen. Sie müssen mehr zu sagen (oder zu schreiben) haben. Nur dann ist eine gute Platzierung möglich.

Jetzt kommt oft der schwierigste Teil der Keywordrecherche: das (Aus)sortieren.

Wenn Frau Schmidt alle Möglichkeiten ausgeschöpft hat, wird sie eine (sehr) lange Liste mit Keywords haben. Jetzt brauchen diese Keywords eine vernünftige Struktur. Außerdem muss die Frage geklärt werden, auf welche Keywords letztendlich optimiert werden soll.

So gehen Sie bei der Strukturierung vor:

Ermitteln Sie den Sinn. Stellen Sie sich die Frage, welche Suchintention hinter dem Begriff liegt. Sucht die Person tatsächlich nach einem Café für die nächste Feier oder will sie vielleicht einfach nur schauen, wie andere ihr Kindercafé führen?

Die Begriffe lassen sich in drei Kategorien einteilen:

  • Begriffe, die ein konkretes Ziel vor Augen haben. Wer „Amazon“ oder „Youtube“ in die Suchmaske eingibt, will genau auf diese Webseite. Diese Begriffe nennt man auch „navigational queries“.
  • Wer nach dem Begriff „bestes Café Frankfurt“ sucht, der hat meist eine konkrete Frage. Diese Begriffe nennt man auch „informational queries“. Diese Besucher werden häufig nicht zu Käufern.
  • Die dritte Gruppe nennt sich „transactional queries“. Der User sucht Begriffe wie „Café warmes Mittagessen“. Er sucht (vermutlich unterwegs) nach einem Café, indem er gleich etwas zu mittag essen kann. Dieser User kann also zum Kunden werden.

 

Keywordrecherche: Das Suchvolumen ist ein wichtiger Faktor.

Waren die bisherigen Schritte zur Keywordrecherche kostenlos (jedenfalls, wenn man es selbst umsetzt), so wird es ab sofort doch ein klein wenig kostenpflichtig. Denn es gibt (unserer Meinung nach) derzeit keinen kostenlosen Anbieter, der sichere Ergebnisse zum Suchvolumen eines Keywords liefert. Bis vor etwa einem Jahr konnte man das Suchvolumen kostenlos direkt bei Google erfragen. Das geht nun nicht mehr, denn der Keyword Planer ist nur noch nutzbar, wenn auch Google-Werbeanzeigen geschaltet werden (und das bei einem höheren Budget). Natürlich gibt es auch andere Anbieter, die einen Keyword Planer integriert haben. Sistrix, Seobility oder XOVI sind einige der Anbieter. Die relevanten Daten sind in der Regel valide. Allerdings kosten solche Tools häufig kleinere dreistellige Beträge. Einige der Tools bieten zwar auch eine kostenlose Nutzung für Unternehmer an, allerdings sind die Keyword-Tools meist nicht inbegriffen oder aber von der Keyword-Anzahl her, die abgefragt werden kann, reglementiert.

Suchvolumen und Mitbewerber

Das schönste Keyword ist leider uninteressant, wenn es nur 10 oder auch 100-mal im Monat gesucht wird. Eine Optimierung ist hier (im Hinblick auf die Kosten und den Nutzen) nicht sinnvoll. Schauen Sie sich daher auch immer den Wettbewerb dazu an. Einige Tools bieten die Möglichkeit von Haus aus an. Falls Sie dafür technisch keine Lösung finden, lohnt sich auch hier wieder ein Blick auf den Mitbewerber. Geben Sie das favorisierte Keyword bei Google ein und schauen Sie sich die Mitbewerber an. Können Sie den Inhalt wirklich überbieten? Gibt es vielleicht neue Erkenntnisse, die der Mitbewerber (noch) nicht bedacht hat? Können Sie wirklichen Mehrwert liefern? Wenn ja, dann sollten Sie das Keyword in Ihre Liste mit aufnehmen.

Kleines Suchvolumen = schlechtes Keyword?

Frau Schmidt fragt sich, ab welchem Suchvolumen sich eine Optimierung auch wirklich lohnt. Diese Frage ist nicht ganz allgemein zu beantworten. In der Regel kann sich die Optimierung auf ein Keyword mit wenig Suchvolumen und gleichzeitig wenig Konkurrenz lohnen. Bedenkt man, dass Frau Schmidt etwa 20 Plätze hat, lohnt sich die Optimierung auf Keywords mit kleinem Suchvolumen auf jeden Fall. Beachtet werden sollte hier immer die Suchintention. Wenn der User auch zum Kunden werden will, dann sollte das Keyword in jedem Fall in Betracht gezogen werden. Ist die Suchintention hingegen eher ein „vergleichen wollen“, dann lohnt es sich eher nicht.

So identifizieren Sie gut optimierte Websites bei der Konkurrenz.

Es gibt sie noch, die Websites, die auch ohne eine gute Optimierung gut ranken. Etwa weil es sie schon lange gibt oder aber, weil noch kein anderer Mitbewerber wirklich in eine Suchmaschinenoptimierung investiert hat. Solche Websites lassen sich entsprechend gut „abhängen“ in den Platzierungen. Eine bereits gut optimierte Website von Konkurrenten lässt sich hingegen nur schwer überholen. Jedenfalls bei den Begriffen, auf die hin optimiert wurde. Eine gut optimierte Website erkennen Sie an diesen Kriterien:

  • Inhaltliche Tiefe
  • Viele verweisende Domains (auch auf Unterseiten)
  • Aktuelle Inhalte
  • Keywords in Titel und Description
  • Optimierung der Unterseiten nach OnPage-Kriterien

Und was macht man nun mit den ermittelten Keywords?

Ist die Keywordrecherche abgeschlossen, haben Sie etwa 15 Keywords, auf die sich eine Optimierung lohnt. Die Umsetzung erfolgt, indem diese in die Seitenstruktur aufgenommen werden. Je höher das Suchvolumen ist, desto höher (in der Seitenstruktur) sollte das Keyword auftauchen. Bei Frau Schmidt sollte die Startseite etwa auf „Kindercafé Frankfurt“ hin optimiert werden. Eine Unterseite auf „Eltern-Kind-Café Frankfurt“ oder vielleicht auch auf „Arbeiten trotz Kinder“. Manchmal sind es nämlich nicht nur die naheliegendsten Keywords, auf die sich die Optimierung lohnt. So hat Frau Schmidt, in unserer Vorstellung jedenfalls, ihr Angebot erweitert. Morgens, wenn eh nicht viele Besucher kommen würden, bietet sie nun einen Co-Work-Arbeitsplatz an. Eltern kommen mit ihren kleinen Kindern, ein Babysitter unterstützt bei der Betreuung und die Eltern können zwei, drei Stunden lang arbeiten. Danach essen alle gemeinsam im Kindercafé zu Mittag. Biologisch, regional und lecker. Tja, Keywordrecherche ist nicht nur gut fürs Google-Ranking. Es bringt Sie vielleicht auf ganz neue Ideen.

Wie ist es Ihnen mit der Keywordrecherche ergangen? Wir freuen uns auf Ihre Antworten in den Kommentaren!

 

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